Deutscher Kanu-Verband startet „Canua – die App für alle Paddler“

(DOSB-PRESSE)

Ab sofort ist canua, die App zur Tourenplanung und Navigation für Paddler, kostenlos im App-Store erhältlich. Der Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV), Thomas Konietzko, TouchingCode GmbH-Geschäftsführer Clemens Grossmann sowie DKV-GmbH Geschäftsführer Dieter Reinmuth gaben jetzt auf Europas führender Kanu-Fachmesse, der PaddleExpo in Nürnberg, den offiziellen Startschuss für die Smartphone-Anwendung.

canua ist die erste speziell für das Kanuwandern entwickelte Smartphone-App. Das Projekt ist ein Joint-Venture zwischen der DKV-GmbH, dem führenden Fachverlag für Kanuliteratur in Europa, und der TouchingCode Software GmbH, die sich auf App-Entwicklung, insbesondere von Location-based-Apps (LBA), spezialisiert hat. „Canua wird die Tourenplanung im Kanusport deutlich vereinfachen und bietet vielfältige Funktionen für alle Paddler“, versprechen DKV-GmbH-Geschäftsführer Dieter Reinmuth und Touching-Code-Chef Clemens Grossmann.

Mit canua lassen sich Kanutouren planen, tracken und teilen. Die App liefert zu jedem Gewässer alle für Kanuten relevanten Infos. Die Flüsse lassen sich bequem per Suchfunktion oder Übersichtskarte finden. Aufgelistet und anschaulich auf einer zoombaren Karte dargestellt werden günstige Ein- und Ausstiegsstellen, Wehre, Gefahrenstellen, aber auch Rast- und Übernachtungsmöglichkeiten. Zudem erhält der Paddler Informationen über Gewässercharakter, Gefälle, Hindernisse, aber auch Sehenswürdigkeiten, Campingplätze und Bootshäuser. Auch Hinweise auf eventuelle Befahrungsbeschränkungen und weitere wichtige Hinweise für die Fahrtenplanung sind enthalten. Bei der Tourenplanung werden die Entfernung zwischen Start und Ziel sowie die geschätzte Fahrtdauer angezeigt. Zudem kann der Kanufahrer seine gepaddelten Touren aufzeichnen und teilen. Beim Tracken werden die zurückgelegte Zeit und Strecke sowie die aktuelle Geschwindigkeit angezeigt und akustisch ausgegeben. Fahrten-Tracks können nach Beendigung ausgewertet, geteilt, in der App gespeichert und auch in das elektronische Fahrtenbuch des DKV (eFB) übertragen werden.

Herzstück von canua sei die in der Kanuwelt einmalige DKV-Gewässerdatenbank, die die Inhalte der DKV-Gewässerführer enthalte, heißt es in der Mitteilung des DKV. Die ehrenamtlichen Gewässerführer-Redakteure hätten alle deutschen Flüsse mit Geokoordinaten und Tracks versehen und bei dieser Gelegenheit auch viele Angaben noch einmal überprüft. Sukzessive sollen auch die Flüsse aus dem Ausland hinzukommen; bislang sind Südfrankreich, Polen und Tschechien erfasst. Zum App-Start umfasste die Datenbank 76.210 Objekte an 2160 Gewässern. Damit die Informationen aktuell bleiben, können Kanuten in canua mit wenigen Clicks Unstimmigkeiten zwischen den angezeigten Daten und der vorgefundenen Situation melden.

Die von der DKV-GmbH gemeinsam mit der TouchingCode Software GmbH aus Berlin entwickelte Anwendung steht ab sofort für alle iPhone-Besitzer kostenlos im Apple App Store zur Verfügung. Eine Version für Android soll bis Jahresende folgen. Die online-Nutzung ist kostenlos, zusätzlich können künftig Daten für die Offline-Nutzung sowie detailliert ausgearbeitete, bebilderte Routenvorschläge gekauft werden. Weitere Infos finden sich online unter http://www.canua.info/

Ein Radiobericht sorgt für Wirbel

Kein großer Staatsakt, kein schulpolitischer Skandal, der da am 30.10.2017 über das Radio zur Sprache kam. Aber eine Schule, die plötzlich im Mittelpunkt kritischer Berichterstattung stand. Unvorbereitet, ohne die Chance des Abwendens oder des Richtigstellens.Vielfältige Anfragen von Verbandsmitgliedern und Kollegen aus dem Land zu diesem Radiointerview lassen uns zu dem Entschluss kommen, unsere Homepage zur Darstellung und Erläuterung zu nutzen.

Hier nochmal Interview und Bericht von MDR AkTUELL in Textform
…und nun?

Zweieinhalb Minuten Sendezeit für die Erklärung von Zeitschätzlauf, Bewertung im Sportunterricht und Nachteilsausgleich- wahrlich ein sehr „sportliches“ Vorhaben der Landeskorrespondentin Sachsen-Anhalt von MDR Aktuell, welches in Anbetracht der Komplexität und des Umfangs keine Chance auf Erfolg haben konnte.

Der Vorsitzende unseres Verbandes reagierte: Ob sein Schreiben Auswirkungen auf den medialen Umgang miteinander haben wird, ist zu bezweifeln, denn: Bad news are the best news.

Sehr geehrte Frau Wolfskämpf,
vielen Dank für die Links zu Ihrem Beitrag.
Im Nachhinein bin ich in höchstem Maße unzufrieden mit mir selbst über die vollzogene Schnelligkeit des Interviews. Die von Ihnen erbetene Stellungnahme war schulneutral formuliert. Es gab nie einen Bezug zu der konkreten Schule, die dann im Bericht eine Rolle spielt und ohne Rücksprache vor Ort einseitig kritisch betrachtet wurde. Jetzt fühle ich mich für das Anliegen einiger weniger Eltern instrumentalisiert. Dabei geht es mir weniger um die inhaltliche Gestaltung Ihres Beitrags. Er enthält meine Aussagen in unverzerrtem Maße, auch wenn darin z. B. die lobende Anmerkung im Bemühen der mir „unbekannten Kollegen“ im Sinne einer Differenzierung, eines Beachtens der Heterogenität der Schüler und der Kompetenzen im Rahmen der Bewertung fehlt.

Viel wichtiger in meiner Betrachtung sind folgende Fragen:

  • Wieso gab es Ihrerseits keinen Kontakt mit der Fachschaft Sport des Gymnasiums in Landsberg? In weniger als 10 Minuten hätten Sie erfahren, in welchem Kontext und in welchem Bewertungsrahmen die Kollegen die Leistungskontrolle durchführen?
  • Weshalb mied Elternvertreterin Frau Scholle das Gespräch mit dem Fachschaftsleiter und/ oder mit dem Schulleiter, bevor sie das Problem in die Öffentlichkeit zerrte?
  • Welche Chance hatten die Sportlehrer vorab für eine Richtigstellung bzw. Klärung der Stellung dieser Leistungskontrolle im Rahmen der Gesamtbewertung?
  • Wie können sich die Sportlehrer des Gymnasiums jetzt gegen diese Sichtweise wehren?

    Mit zunehmender Zahl dieser Fragen komme ich zu der Überzeugung, dass hier wieder ein vermeintlich negativer Aspekt von Schule, im konkreten Fall von Sportunterricht, auf das goldene Tablett gehoben wurde. Ihnen möchte ich nicht unterstellen, dass dies in diskriminierender Absicht geschah, sondern der „Gerechtigkeit“ zum „Sieg“ verholfen werden sollte. Als Sportlehrer selbst ärgere ich mich aber über die einseitige Schwerpunktsetzung. Stattdessen rege ich eine objektive, problemdarstellende und Leistung anerkennende Berichterstattung über folgende Themenbereiche an:

  • Eine Darstellung gelingenden Sportunterrichts, der täglichen Arbeit der Kollegen, den Schülern die vielfältigen Sinnperspektiven des Sports nahe zu bringen, sie für ein lebensbegleitendes Sporttreiben zu begeistern
  • Die lobenswerte Arbeit in den Instituten und Seminaren bei der Ausbildung der künftigen (Sport)-Lehrer
  • Eine objektive, interessierte und umfangreiche Berichterstattung über eine Bewertung im Fach Sport, die der Heterogenität der Schüler vielfältig, nuanciert und beispielhaft gerecht wird; mit Bezug zu diesem Anliegen gerecht werdenden Materialien wie den „Grundsätzen und Anregungen für die Schulpraxis/ Leistungsbewertung im Sportunterricht“
  • Die materiellen und personellen Bedingungen für die Durchführung des Sportunterrichts
  • Die ehrenamtliche Arbeit der Sportlehrer

Welchen Wert außer einem populistischen Spielen mit mehr oder weniger negativen Erfahrungen im Rahmen des Sportunterrichts hat dieser Beitrag für die Allgemeinheit? Sind Leser und Hörer nun klüger und vollends im Bilde über die Bewertungskomplexität im Sportunterricht Sachsen-Anhalts? Sicher interessieren Reizthemen die Hörer- und Leserschaft bedeutend mehr. Die von mir angeregten Themenbereiche würden aber einen echten Beitrag zum Verständnis von Schule und Sportunterricht leisten. Aber jede negative Sache hat auch ihr Gutes. Im Sinne eines positiven Berufsverständnisses entsteht vielleicht das Vorhaben, doch einmal umfangreicher und objektiver über die von mir aufgezeigten Bereiche der „Sportbildungslandschaft“ zu berichten. Ich strebe kein Glorifizieren unserer Arbeit an, denn wo geleistet wird, geschehen auch Fehler und Missverständnisse. Das ist nicht nur in der Schule so, das betrifft jeden Arbeitsbereich. In einer Gesellschaft, in der häufig nur der Verriss für die nötige Aufmerksamkeit sorgt, sollte eine positive Berichterstattung einen wichtigen Beitrag für eine optimistischere Grundhaltung leisten.

In diesem Sinne verbleibe ich mit sportfreundlichen Grüßen.

Jens -Uwe Böhme

Sportunterricht- Wenn die Bewertung für Kritik sorgt (Ein Radiobericht von MDR AKTUELL)

Sportunterricht – der eine erinnert sich mit Grauen daran, der andere hat gerade da die besten Noten eingesammelt. Aber jetzt stellen Sie sich diese Aufgabe vor: Sie machen Ausdauerlauf und Sie werden nicht danach bewertet, wie weit oder schnell Sie laufen. Sondern Sie bekommen eine Note dafür, ob Sie selbst vorher richtig eingeschätzt haben, was Sie leisten. von Vera Wolfskämpf, MDR AKTUELL Landeskorrespondentin für Sachsen-Anhalt

Wie fair sind Bewertungsmaßstäbe im Sportunterricht?

Der Ausdauerlauf am Gymnasium Landsberg führt zu roten Köpfen: nicht nur bei erschöpften Schülern, sondern auch bei erbosten Eltern. Denn die Note gibt es nicht für Schnelligkeit oder Strecke – die Schüler müssen vorher einschätzen, wie viel sie in welcher Zeit schaffen.
Yvonne Scholle engagiert sich in der Elternvertretung: „Liegen sie 100 Prozent richtig, kriegen sie eine 1. Liegen sie um 20, 30 oder 40 Prozent daneben, kann es eine 4 oder 5 werden. Und das hat mit dem Fach Sport an sich nichts zu tun.“

Sportlehrerverband sieht Zeitschätzlauf skeptisch

Denn es ist unabhängig davon, ob man gut oder schlecht läuft. Selbst wenn man besser läuft, als geschätzt, gibt es eine schlechte Note. Für manchen guten Sportler habe das schon die Zeugnisnote gedrückt, ärgern sich die Eltern.

Dieser sogenannte Zeitschätzlauf sei eine zulässige Übung, erklärt Jens-Uwe Böhme. Er ist Präsident des Sportlehrerverbandes Sachsen-Anhalt. Eine Note allein dafür zu geben, sieht der Sportlehrer skeptisch: „Es ist möglich, aber ich würde es nicht empfehlen. Wenn man die Ausdauerleistung darauf reduziert, dass man sie nur auf dem Zeitschätzlauf begründet, dann geht das Ganze an dem Ziel vorbei.“

 „Nicht nur Schüler, die Einsen laufen“

Denn der Zeitschätzlauf ist ein Mittel, um ein Gefühl für sein Tempo zu entwickeln, ausdauernd und gleichmäßig zu laufen. Auch Sportlehrer Böhme will seine Schüler damit trainieren und motivieren. Aber in die Note fließt die Selbsteinschätzung nur als kleiner Teil ein. Entscheidender sind die Laufleistung, auch gemessen am eigenen Vermögen, sowie ein gleichmäßiges Tempo. Dafür sei ein gutes Beispiel im Bewertungsheft des Landesschulamtes vorgegeben, erklärt Jens-Uwe Böhme: „Ich habe mit diesem Angebot eine größere Breite, um positiv und angemessen zu bewerten und Leistung abzurufen. Man darf ja auch nicht vergessen, dass wir nicht nur Schüler haben, die Einsen laufen.“

 Neue Handreichung zum Nachteilsausgleich auf dem Weg

Bildungsminister Marco Tullner vertraut den Lehrern, wenn es um individuelle Lösungen für benachteiligte Schüler geht.

Mit einer guten Selbsteinschätzung könne ein schlechter Sportler seine Note aufbessern. Mit einem Nachteilsausgleich hat das aber nichts zu tun. Hierbei bekommen Schüler – aufgrund einer konkreten persönlichen Einschränkung – eine andere Aufgabe, um das gleiche Lernziel zu erreichen. Vorschläge dafür hat das Ministerium in einer neuen Handreichung gesammelt, die in dieser Woche an die Schulen verteilt wird. Bildungsminister Marco Tullner erklärt, worum es geht: „Ziel ist es bei einer heterogenen Schülerschaft individuelle Problemlagen so zu berücksichtigen, dass am Ende ein Lernerfolg mit Schulabschluss möglich ist, ohne Debatten um Qualitätsverwässerung.“

 Unterrichtsgestaltung abhängig vom Lehrer

Ein einfaches Beispiel im Sportunterricht: Wenn ein Schüler aus Platzangst nicht in der Gruppe mitrennen kann, läuft er einzeln. Aber auch für Sehbehinderte, Hörgeschädigte oder andere Einschränkungen braucht es individuelle Lösungen. Wie sie ihren Unterricht gestalten, bleibt dabei den Lehrern überlassen. Bei konkreten Methoden mische sich die Politik nicht ein, betont Tullner: „Wir sorgen für stabile Rahmenbedingungen und im Übrigen glaube ich, sind Lehrer Profi genug, vor Ort die richtigen Entscheidungen zu treffen, die im Interesse der Kinder sind.“

 Ansprechpartner beim Landesschulamt

Sollten Eltern oder Schüler daran Zweifel hegen, können sie sich an den schulfachlichen Referenten wenden. Für jede Schule gibt es einen solchen Ansprechpartner am Landesschulamt, der in diesen Fällen vermittelt.

 

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Jahreshauptversammlung 2017

Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung fand am 20.10. in Thale statt. 37 Mitglieder machten sich auf die Reise in den Harz, um über Entwicklungen im Verband, aber auch im Schulsport,  informiert zu werden und in Austausch zu treten. Nach den Begrüßungsworten durch Jens-Uwe Böhme analysierten die Vorstandsmitglieder ihre einzelnen Arbeitsbereiche, stellten kommende Fortbildungen in Ausblick, Zahlen & Fakten zum Kassenstand und zur Mitgliederentwicklung vor und gaben anschließend Raum für Diskussionen sowie Anregungen. Ihren Abschluss fand die Versammlung mit der Wahl der neuen Vorstandsmitglieder und Kassenprüfer.
Zum 2. Vorsitzenden wurde erneut Helge Streubel gewählt, zum Schatzmeister für eine weitere Legislatur Karsten Bartels und zur Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Lisa Herklotz.
Kassenprüfer für die nächsten zwei Jahre sind Luise Lucks und Marcus Mehlig.

Der Abend klang beim gemeinsamen Miteinander und vielen Fachgesprächen aus.

Am Samstagvormittag standen dann drei verschiedene Workshops zur Auswahl. In der „Dance all styles“- Fortbildung baute Beatrice Anders mit den Teilnehmerinnen verschiedene Choreographien vielfältiger Tanzrichtungen aus. In den beiden anderen Angeboten wurde „Fitness in vielen Nuancen“ durch Christian König und „Frisbee“ durch Helge Streubel in zwei Blöcken thematisiert. Einerseits fand die mehrperspektivische und spielerische Erprobung eines variablen Cross-Fit- und Cardio Accelerationstrainings im Schulsport statt. Thematisch passende, kraftorientierte Erwärmungs- sowie Partnerspiele ließen die Teilnehmer ins Schwitzen kommen. Andererseits standen Frisbee-Scheiben im Mittelpunkt. Übungsvarianten mit der Wurfscheibe, Wurf- und Fangtechniken, aber auch „Ultimate“-Frisbee und „Kanjam“ wurden ausprobiert.

Schlussendlich waren es zwei sehr gelungene Veranstaltungen in Thale – wir bedanken uns herzlich bei den Referenten und allen Teilnehmern!

Lisa Herklotz

Jahreshauptversammlung und Fortbildung 20. Oktober 2017

Liebe Sportfreunde,

unsere jährliche Jahreshauptversammlung findet dieses Jahr am Freitag, den 20.10.2017 in Thale statt. Wie immer gibt es im Anschluss an die Sitzung ein gemütliches Beisammensein und am folgenden Tag die Fortbildungsveranstaltung. Diesmal dürft ihr euch auf „Fitness in vielen Nuancen“ und „Dance all styles“ freuen. Der im Rundschreiben angekündigte Workshop „Federfußball“ findet leider nicht statt. Wir hoffen „Ultimate Frisbee“ ist ein mindestens genau so attraktives Ersatzangebot.

Verbindliche Anmeldung mit Fortbildungswunsch und ggf. Übernachtungsbestellung sowie mit Angabe von Adresse, Tel.-Nr. bzw. E-Mail-Adresse
bis 29.09.2017 schriftlich (am besten per Mail) an die Geschäftsstelle:
Birgit Hoffmann, Gartenstraße 25,
06179 Langenbogen
E-Mail : Sportbirgit77@aol.com

Die Kursbeschreibungen und weitere Info findet ihr unter <Fortbildungen>.

Auf Laura Dahlmeyers Spuren

Anfang März fand am Grenzadler in Oberhof die mehrtätige FB Skilanglauf statt. Als Kind musste ich, später wollte ich – aber nur sporadisch – und jetzt endlich konnte ich …
Am Donnerstag Abend waren schon viele Gleichgesinnte eingetroffen. Nach einer herzlichen Begrüßung wurde beim DB die erste „Theorie-Einheit“ gegeben und der Ablauf besprochen. Der Freitag konnte kommen.
Bei Sonnenschein gewöhnten wir uns erst einmal wieder an die Bretter. Jeder nach seinen Möglichkeiten…
Am Samstag wurde es dann ernst. Für die Anfänger des Skatens gab es eine Extra-Übungseinheit. Schritt für Schritt erklärte uns Lisa die Technik. Und… es funktioniert! Zumindest hatte man das Gefühl. Dann ab ins Gelände. Die gewohnte Strecke wurde ganz schön lang… Beim Abschlußspiel mit einem Ski a la Fussball hatten wir viel Spaß und – oh Wunder! – keine Verletzten!
Am Sonntag stand der Biathlon-Wettkampf auf dem Programm. Die Sonne mit ihren hohen Temperaturen hatten den Schnee stark dezimiert. In übersichtlichen Teams wurde geschossen und eine kleine Runde geskatet. Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn wir Letzte wurden.

Da werd ich wohl im nächsten Jahr noch mal teilnehmen müssen – check!

Dank an alle Organisatoren und Teilnehmern für die gelungene Veranstaltung!

Sabine Wilke

Alpin Ski- & Snowboarding-Fortbildung 2016 – Teil 2

Sonne, Schnee und für Dezember gute Pistenbedingungen erwarteten uns vom 15.12 bis zum 20.12 in Kramsau zur Skifortbildung 2016.

Untergebracht waren wir in zwei urischen und landestypischen Unterkünften.

Dieses Jahr waren die Boarder in der Unterzahl. Neun Sportlehrerinnen und Sportlehrer wollten ihr Wissen und Können im Snowboarden vertiefen. Bereits am ersten Tag begrüßte uns die strahlende Sonne und wir konnten uns unter besten Bedingungen einfahren. Unser Wissen wurde in der Anfängerausbildung im Snowboarden aufgefrischt und vertieft. Besonders gewinnbringend waren die   methodische Reihen und Gewöhnungstechniken. Die folgenden Tage nutzten wir, um unsere eigenen Fahrtechniken zu vertiefen und zu verbessern.  Gemeinsam arbeiteten wir an den verschiedenen Skills und konnten uns gut unterstützen und gegenseitig helfen. Neben dem Fakie fahren und Pirouetten drehen, übten wir uns im Nose- und Tail-Roll. Am letzten Tag setzen wir uns mit methodischen Reihen für fortgeschrittene Boarder und der Leistungsbewertung auseinander.
Die Abende waren gesellig und mit vielfältigen Programmpunkten bestückt. Am Kegelabend konkurrierten Snowboarder und Skifahrer um den Kegelpokal. Ein großer Mehrwert entstand vor allem im Austausch mit den neuen Sportlerkollegen.

Rückblickend war es eine gelungene Fortbildung unter guten Bedingungen. Die methodische Ausbildung war abwechsungsreich und gewinnbringend. Ein besonderer Dank geht natürlich an unsere Ausbilder.

Josephine M.

Alpin Ski- & Snowboarding-Fortbildung 2016 – Teil 1

Auch im diesen Jahr fand wieder die Fortbildung für Sportlehrer im Ski- oder auch Snowboardfahren statt. Schon im Vorfeld zeigte sich, dass die Fortbildung unter den Sportkollegen heiß begehrt war. Plätze mussten zusätzlich aufgebucht werden, so dass letztlich 38 wagemutige und wissbegierige Teilnehmer sich unter fachkundiger Anleitung von den Hängen Kramsachs im schönen Zillertal stürzen sollten. Im Skifahren galt es hierbei ebenso historische Stile wie auch im direkten Vergleich dazu die aktuellen Carving-Techniken nach zu empfinden. Im Vordergrund stand, neben dem sich ergebenden Spaß, vor allem die Ausbildungsmethodik von Anfängern, aber auch die Beurteilung, Beratschlagung und Bewertung von Schülern in ihrer Technik. In Erwärmungsspielen kämpften Riesen gegen Zwerge oder Teufelchen gegen Engelchen – alles gebettet in einem wunderschönen Alpenpanorama und überwiegend bestem Kaiserwetter. Wahlweise wurden die Teilnehmer zu Postboten, Touristen, Adlern, aber auch Bauarbeitern mit Schubkarren oder Jetpiloten. Hunde wurden Gassi geführt, Kurvenlichter leuchteten den Hang hinunter. Diese und noch viele andere Schaubilder und auch Übungen ergaben ein großes Gesamtpaket, welches in den kommenden Jahren wohl bei den Teilnehmern in der Durchführung ihres Unterrichts den Schülern das eine oder andere Aha-Erlebnis verschaffen werden. Aber auch das Gruppenerlebnis sollte bei gemeinsamen Abenden beim Kegeln, Gitarrespielen zu gemeinsamen Gesang am Lagerfeuer oder auch einfach nur beim Sinnieren bei einem gemeinsamen Bier in der Skatrunde nicht zu kurz geraten. Und so sollten die reichhaltigen Erwartungen eines jeden Teilnehmers durch das breite gestaffelte Angebot sicherlich kaum enttäuscht worden sein. Besonderer Dank für diesen Erfolg gilt dem Ausbilderteam Frau Nitz-Franke, Herr Liedke, Herr Menzel, Herr Wünsch, Herr Radtke und Herr Streubel sowie dem LISA Halle.

 

  1. Winkler

Gemeinsamer Erfolg

Liebe Verbandsmitglieder,

die beständigen, zahlreichen und breit gefächerten Proteste gegen die Schließung der Sportwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg haben einen erfolgreichen Ausgang genommen.
Nachdem das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung von den Plänen zur Schließung einiger Institute Abstand genommen hat, führte der Senat der Universität am 13.07.2016 die Sportwissenschaft Halle wieder in ihre ehemalige Rechtsform als Institut zurück.
Eine begeisternde, beruhigende und motivierende Nachricht, auf die wir alle stolz sein können. 700 Mitglieder hinter sich wissend, hat unser Vorstand auf vielen Ebenen in der breiten Front für den Erhalt der Lehrerausbildung und sportwissenschaftlichen Forschung in Halle mitgewirkt. Einigkeit macht noch immer stark.
Der Dank der Institutsleitung durch Herrn Prof. Dr. Hottenrott gebührt uns allen.

Einen guten Start in das neue Schuljahr wünschen Ihnen alle Vorstandsmitglieder.
Ihr Jens-Uwe Böhme

Hier der Artikel  auf der Seite der DVS: Gerettet! – Die Sportwissenschaft in Halle existiert weiter und erhält Status „Institut für Sportwissenschaft“ zurück