DSLV- Hauptversammlung III- Wenn Unstimmigkeiten auftreten

Läuft es gut in einer „Beziehung“, dann werden im gegenseitigen Einvernehmen Geschäftsordnungen oder in Satzungen festgeschriebene Regularien einer Sitzung auch mal „weicher interpretiert“. Kommt es aber zu Unstimmigkeiten, dann liest man plötzlich unter anderem Blickwinkel und anderer Befindlichkeit.

So geschehen im Fall Kübler-Sport.

Der Vorstand unseres Landesverbandes sieht in der Handlungsweise des Präsidiums des Bundesverbands im Rahmen der Kündigung satzungsrechtliche Verstöße. Paragraph 9, der die Aufgaben der Organe regelt, formuliert klar, dass der Hauptvorstand über wesentliche Verbandsaktivitäten zwischen den Bundesversammlungen beschließt. Das Präsidium selbst führt Beschlüsse der Bundesversammlung sowie des Hauptvorstandes aus. Die Beendigung der Kooperation mit Kübler-Sport ist eine wesentliche Verbandsaktivität und hätte daher durch den Hauptvorstand mitbeschlossen werden müssen.

Die Mehrheit des Präsidiums und eines Großteils der Verbände sah das anders. Im Sinne einer konstruktiven Weiterarbeit im Verband wurde im Anschluss an die zweistündige Erörterung des Themas eine Erklärung verabschiedet, nach der die Aktion des Präsidiums durch die Satzung gestützt ist, in kommenden Fällen mit einer solch weitreichenden Bedeutung eine Konsultation der Vorstände der Mitgliedsverbände zu erfolgen hat.

Damit das künftig klar geregelt ist, stellt der Vorstand unseres Landesverbandes drei konkrete Anträge zur Änderung der Satzung sowie der Geschäftsordnung. Diese können satzungsgemäß jedoch erst auf der nächsten Bundesversammlung 2021 beschlossen werden.

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