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Allein geht viel, gemeinsam geht mehr.

Herzlich begrüße ich euch, Sie alle zum ersten (auf das Rundschreiben bezogenen) Gedankenaustausch in diesem Jahr. Das Stricken am Programm unseres Sportlehrertages in Schierke hat das Heft hinausgezögert. Die Gedanken zum neuen Jahr auf der Verbands- Homepage haben den Austausch aber schon längst ermöglicht, möchte ich aus diesen kurz zitieren.

„So wollen die euch, Sie alle einenden Grüße zum Fest in diesem Jahr etwas anderes als im Vergangenen erreichen. Ihre Motivation zielt auf unser aller Ärmel hochkrempeln, auf das „nicht Aufstecken“ bei all den Problemen, die der Alltag für uns bereithält. Sei es im kleinen, privat-familiären Rahmen, sei es im beruflichen Umfeld oder im ehrenamtlichen Betätigungsfeld.

Sich dabei des Spannungsbogens des alleinigen mutigen Voranschreitens oder des machtvollen „Wir“ bewusst zu werden, zu sein, sollte uns bestärken im Tatendrang, sollte auch heute schon Freude auf kommende Aufgaben wecken, längst Fälliges endlich zu erledigen und dem persönlichen Alltag viele Farben, Facetten und Perspektiven zu geben.“

An Aufgaben und längst Fälligem mangelt es nicht. Die Themen des Rundschreibens geben deutliche Hinweise auf die Arbeit des Vorstands.

In den ersten beiden Monaten gab es zahlreiche Telefonate und bereits zwei Zusammenkünfte auf Arbeitsebene mit dem zuständigen Referat des Bildungsministeriums. Zu den nicht einfachen Themen gehörte z. B. die Sicherung der Anrechnungsstunden für die Fortbildner Sport der Sekundarschulen bzw. die Erweiterung um einen Fortbildner für diese. Eine dringend notwendige Aufgabe, denn Ende März muss der Plan für die Fortbildungen des neuen Schuljahres stehen.

Eine Beratung sowie Telefonate und ein intensiver Mailverkehr mit dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband beschäftigten sich mit der Ergänzung des Sportförderunterrichts an den Schulen.

Welche intensiveren Formen oder überhaupt eine Zusammenarbeit gibt es im Bereich der universitären Sportlehrerausbildung? Eine Antwort dazu soll die Teilnahme an der Klausurtagung des Instituts für Sportwissenschaft am 12.03.2019 bringen, wobei es auch hier bereits vielfältige Kontakte auf Arbeitsebene gibt.

Im Bereich der Ausbildung von Grundschulsportlehrern sind wir aufgrund der Zusammenarbeit mit dem Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik schon wesentlich weiter, was im Beitrag zur Weihnachtsdebatte deutlich wird. Dies war nur ein Auszug aus dem Aufgabenportfolio des Vorstands. 

Im Mittelpunkt unseres Verbandslebens steht in diesem Jahr der 7. Sportlehrertag Ende August in Schierke. Interessante Workshops warten auf eine zahlreiche Teilnehmerzahl, was wir generell für unsere Fortbildungen im Jahresverlauf erhoffen.

Neben diesem Highlight gibt es zahlreiche Themen, die uns tagtäglich fordern und Beständigkeit, Engagement, Kreativität und vor allem viel Geduld erfordern.

  • Wahrung der intensiven und gegenseitig geschätzten Zusammenarbeit zwischen MB und Landesverband Fertigstellung der Grundsätze, Bestimmungen und Hinweise für den Schulsport
  • Unterstützung der Arbeit von Seiteneinsteigern
  • Unterzeichnung der Vereinbarung für die Ausbildung von Schulsportassistenten sowie eine landesweite Fortbildung zu dieser Thematik (18L171005 Bernburg-19.03.2019)
  • Gewinnung weiterer Mitglieder
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem universitären Bereich, der zweiten Ausbildungsphase und den Schulsport unterstützender, ergänzender Verbände und Institutionen wie LSB, BSSV
  • stärkere Auslastung des Stundenpools Sportförderunterricht
  • Unterstützung der Aktivitäten zum 50- jährigen Jubiläum Jugend trainiert für Olympia/ Jugend trainiert für Paralympics
  • Runder Tisch Schulschwimmen: Problematik der Betreuungskräfte sowie der Einbindung neuer Schwimmlehrer in das System

Eine Aufzählung, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, aber deutlich macht, dass sich jedes Verbandsmitglied in die unterschiedlichen Aufgabenbereiche einbringen kann. Der Vorstand hofft darauf, denn nur die engagierte und verantwortungsvolle Arbeit vor Ort im Rahmen des Sportunterrichts, des außerunterrichtlichen Sports sowie im Ehrenamt unterstützen uns im Sinne des gemeinsamen Handelns. In diesem Sinne sei noch einmal der Aphorismus des Artikelanfangs zitiert.

Allein geht viel, gemeinsam geht mehr.

Das betrifft übrigens auch unsere Homepage. Wir würden uns freuen, wenn auf dieser noch mehr Beispiele für gelingenden Sportunterricht, außerunterrichtliche Sportaktivitäten oder in der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen stehen würden. Nur Mut, denn geleistet wird viel.

Jens-Uwe Böhme